Menschenkenntnis

Von Timo am 17. Mai 2010 um 11:12

Hat „jeder“.
Menschenkenntnis ist aber schwer rational fassbar und erklärbar.
Es braucht MUT um dieser Fähigkeit zu folgen.
Meistens begründen wir es anderen gegenüber mit rationalen Argumenten, weil es komisch wirkt wenn ich sage: ich fühle, dass der Bewerber nicht zu uns oder nicht zu mir passt.

Da mir selbst dieser Mut fehlt, versuche ich seit >10 Jahren Menschenkenntnis rational und „wissenschaftlich“ zu lernen.
Ein Weg das zu tun ist die Psycho-Physiognomik, die Lehre von der Deutung der äusseren Erscheinung eines Menschen bezüglich seiner persönlichen Bedürfnisse, Eigenarten und Fähigkeiten.

Deswegen war ich am Vatertags-Wochenende mal wieder unterwegs beim 6. Internationalen Psycho-Physiognomik Kongress in Gunzenhausen. Das was ich dort und in allen Seminaren vorher gelernt habe hilft mir mein Gefühl der Einschätzung eines Menschen, die Menschenkenntnis, rational fassbarer und erklärbarer zu machen.
Ich kann zunehmend besser begründen warum ich der Meinung bin, dass ein Mensch in einer bestimmten Organisation, in einem bestimmten Organismus gut zurecht kommen wird oder nicht.

Die Wahrheit: das konnte ich schon immer – aber jetzt kann ich es in unserer vernünftigen, wissenschaftlichen, rationalen Welt einem Dritten besser erklären und bin deswegen in mir drin sicherer und standfester.

Die Einschätzung – also die Menschenkenntnis – hatte ich schon immer.
Aber jetzt habe ich mehr MUT die Einschätzung auch beim Namen zu nennen.

Der bessere und leichtere Weg: gleich und ohne Lehre und ohne Ratio dem inneren Gefühl glauben und folgen.

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2 Kommentare »»

  1. Was Du so alles an Deinem Vatertag unternimmst … Ich finde, es muß nicht alles erklärbar, deutbar und definierbar sein. Genau das ist doch das Spannende bei den Menschen, dass eben nicht alles vorhersehbar und kalkulierbar ist. Daher schließe ich mich Deinem besseren Weg einfach an.

    Kommentar von Frank - 10. August 2010 um 12:39

  2. Spannend, was sich in den letzten zwei Jahrzehnten immens schnell verbessert, entwickelt, verändert hat.
    Der Fortschritt, die technologische Entwicklung, neue Versionen, Releases, noch mehr Speicherplatz, noch eine bessere Auflösung.
    Die Sozialkompetenz, das Vertrauen und die Menschenkenntnis jedoch, nimmt an Wichtigkeit kontinuierlich zu. Während das Know-how, das Wissen, die Fachkompetenz zunehmend austauschbar wird, florieren die Soft-Skills, die Menschenkenntnis. Bei den grossen Firmen nimmt deshalb der Bedarf an Do-How’ern wieder zu, nicht alleine Know-how zählt, sondern Führungskräfte mit Menschenkenntnis werden verlangt.

    Kommentar von Chris - 7. Oktober 2011 um 08:46