the lightness of being a beginner again …

Von Timo am 15. Juli 2010 um 11:02

„Es gibt ja keine arbeitslosen Manager, sondern nur zu viele Berater mit zu wenigen Aufträgen.“
die Quelle behandle ich vertraulich 😉

Die meisten von uns spielen mit dem Gedanken die Chance eines fremdgesteuerten Exits zu nutzen für den Übergang aus einer Festanstellung in die Selbständigkeit, ggf. sogar mit einer Abfindung als Startkapital.
Beim Reindenken in diesen Neuanfang entsteht aber dann ein dominant unwohles, unsicherers Gefühl.

Der Jobs sagte dazu rückwirkend über seinen Exit bei Apple:  „The heaviness of being successful was replaced by the lightness of being a beginner again, less sure about everything. It freed me to enter one of the most creative periods of my life.“ usw usw NeXT-PIXAR-ToyStory-Apple(heute)

Da hat er Recht.
Weil die Unsicherheit in dieser Ausprobier- und Aufbau-Phase zwangsläufig mündet in Zuhören – Nachjustieren der Idee – Ausprobieren – Zuhören – Nachjustieren – Ausprobieren – Volltreffer. Und in diesem Prozess überschreite ich Hürden und Hindernisse und ent-WICKLE (man könnte auch aus-wickeln sagen) neue kreative Ideen und ich ent-WICKLE mich selbst.

also:  wenn ich mich wirklich traue es zu probieren , dann ist die Unsicherheit und Unruhe und Sorge ein grosses Geschenk und holt mehr aus mir heraus, als ich je zuvor aus mir herausgeholt habe – weil es nicht nice-to-have ist, etwas zu entwickeln, sondern MUST HAVE – und dann mach ich es auch

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