Was arbeitest Du ?

Von Timo am 25. Februar 2017 um 15:15

Ich arbeite nicht.Batterie voll
Ich übe einen Beruf aus, zu dem ich mich berufen fühle.

Deswegen laden sich meine Batterien trotz hoher Workload auf.

Würde ich arbeiten, wäre es umgekehrt.

Das Herz-Kreislauf-System.

Von Timo am 14. Dezember 2016 um 05:48

Vereinbaren.  SICHERSTELLEN.  Loben&Anerkennen oder Korrigieren&Tadeln.Kreislauf

Und wieder Vereinbaren. Und wieder sicherstellen, dass es gemacht wird.

Das ist das Herz-Kreislauf-System von FÜHREN.

Funktioniert es nicht, stirbt der Patient.
Zuerst magert er nur ab, aber letztlich stirbt er.

Ist das schon alles.
Nein.
Aber ohne das geht nixxx.
Es ist das Fundament.

P.S. Führen =  BeWIRKen, dass jeder jeden Tag das Richtige richtig tut.
Meine Leute.
Deren Leute.
Ich selbst.
Fortwährend.
DazuLernend.

 

Memento mori – bedenke, dass Du sterblich bist.

Von Timo am 01. April 2016 um 17:23

…  almost everything, all pride, all fear of embarrassment or failure just fall away in faith of death. Leaving only what is truly Herz im Mannimportant. Remembering that you are going to die is the best way I encountered to avoid the trap of thinking you have something to loose. You are already naked.
Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life.
Don´t be trapped by dogma, which is living on the results of other peoples thinking.
Don’t let the voice of others ground out your inner voice.
Have the courage to follow your heart and intuition.
[Steve Jobs @ Stanford Commencement 2005 – Auszüge aus einer wegweisenden Jahrhundertrede]

Führen.

Von Timo am 23. März 2016 um 18:27

BeWIRKen, dass jeder jeden Tag das Richtige richtig tut.Leuchtturm

Meine Leute.
Deren Leute.
Ich selbst.
Fortwährend.
DazuLernend.

 

Ackergaul oder Zirkuspferd – was muss ein Executive heute sein …

Von Timo am 27. März 2015 um 09:40

Pferdekopf

ACKERGAUL.

Die Zeit der Zirkuspferde ist vorbei.

Zirkuspferde waren super in den Zeiten, in denen Wachstum selbstverständlich war und es nur um die Frage ging, ob +30% oder +50% y-y-growth.
Zirkuspferde sind inspirierend, begeisternd, lösen Energieflüsse aus und lenken auch für die Zeit ihres Showauftritts von den Detailproblemen ab.

Das Feld jedoch bleibt jedoch unbestellt.
Alle haben sich amüsiert und waren im Moment begeistert, aber auf dem Acker ist nichts gepflanzt oder gesät. Somit wird die Ernte auch dünn werden.

In den bereits angebrochenen Zeiten geringeren Wachstums in der IT müssen Organisationen ackern für vernünftiges Wachstum in Revenue und Marge. Schönwetter-Segeln war gestern.

Und Ackern heisst:

  • den Kurs klar vor Augen haben
  • die nächsten 4-5 taktischen Meilensteine glasklar formulieren und in die Mannschaft transportieren
  • konkrete, fassbare, messbare Einzelschritte vereinbaren und akribisch nachhalten
  • der Wahrheit ins Gesicht sehen und auf Realitäten reagieren
  • wenn etwas aus dem Ruder läuft, hart und schnell Korrekturen einfordern und sicherstellen
  • schwitzen
  • machen
  • dranbleiben
  • nicht Müde werden

Natürlich wär es am besten, wenn einer Ackergaul UND Zirkuspferd ist.
Aber die sind dünn gesät.

Panta rhei. Alles fliesst und nichts bleibt.

Von Timo am 18. März 2015 um 08:47

SanduhrVergänglichkeit ist die wahre Natur des Lebens.

Nichts bleibt.
Nichts gehört mir.

Jedes festhalten verhindert den Fluss.
Sich im Fluss treiben lassen erzeugt Energie, Erfolg, Zufriedenheit und Glück.

Festhalten erzeugt das Gegenteil.

Job – Karriere – Geld – Macht – Partnerschaft – Kinder – YouNameIt

Klappt 1a.
Ist keine Esotherik sondern funktionierende Quantenphysik.

[Quelle: Heraklit und Platon]

Gehe nicht dahin, wo der Puck ist.

Von Timo am 09. März 2015 um 19:07


Gretzky99Gehe dahin, wo der Puck sein wird.

Zitat: Wayne Gretzky – The Great One

GM als Beisitzer im Account-Review – sprachlos vor Enttäuschung über die Rückständigkeit der AM´s

Von Timo am 01. März 2015 um 12:02

Blick in den Spiegel“ … es kann doch nicht sein, dass die Jungs weder unsere neuen Themen beim Kunden vorantreiben, geschweige denn irgendwas über das Business ihres Kunden wissen ! “

hierzu ein paar unsexy Wahrheiten:

  • der AM, der seine Ziele erreicht mit den „alten“ Kernprodukten, wird gelobt und bekommt Anerkennung
  • der AM, der seine Ziele übererfüllt mit „alten“ Kernprodukten, wird zum Award-Dinner eingeladen und geht auf die Incentive-Reise

Die Performer sind zu oft diejenigen, die clever und mit wenig Aufwand und wenig Risiko den alten Kram verkaufen.

Wessen Problem ist das ?
Nicht das, des AM.

Was wird das Problem nicht lösen ?
Der Commissionplan.

Wo muss ich zur Lösung des Problems hinschauen ?

In den Spiegel.

gestriger Erfolg …

Von Timo am 18. Februar 2015 um 17:05

Success always makes obsolete the very behavior that achieved it. [Peter Drucker]

Leicht gesagt – schwer umgesetzt.

Mimik zerknirschtDas heisst Loslassen, Aufgeben, Herschenken meines persönlichen Erfolgsrezeptes und wieder als Anfänger an den Start gehen. Obwohl ich in meiner bisherigen Vorgehensweise ein etablierter, anerkannter Profi mit Standing bin, soll ich wieder zum Anfänger werden und neue Fehler machen ?

Genau.

Alles was lang dauert, taugt nixxx.

Von Timo am 15. Januar 2015 um 11:52

Stoppuhr… ohne weiteren Kommentar.

Quelle: fränkischer Unternehmer (62) mit viel Lebens- und Unternehmer-Erfahrung

 

Der erste Schritt ist der schwerste ….

Von Timo am 14. Januar 2015 um 10:00

Bei einem Mondflug verbraucht die Rakete >90% des gesamten Treibstoffs beim Start. Es ist extrem anstrengend und energieaufwändig der Gravitation zu entfliehen. Für den ganzen Rest der Reise von 2 x 400.000km sind nur noch 10% Energie nötig.

Wenn ich Veränderungen bewirken will, sei es bei mir selbst, in meinem eigenen Verhalten oder auch im Verhalten meiner Mannschaft, ist es genauso. Der erste Schritt ist der schwerste und aufwändigste. Aber auf ihn kommt es an. Der erste Schritt ist DER SCHLÜSSEL zur Veränderung. Er muss die Gravitation, also die Gewohnheit, überwinden.

D.h. ich muss am Anfang der Reise die volle Konzentration und die volle Kraft gleich in den allerersten Schritt legen, damit die Folgeschritte überhaupt stattfinden können und werden.
Der größte Fehler, den ich machen kann, ist es erst mal locker anlaufen zu lassen in der Hoffnung, dass der Prozess dann schon irgendwann Speed aufnimmt.

Noch 2 gute Jahre, dann bin ich DURCH …

Von Timo am 07. Januar 2015 um 11:56

… solche Durchhalteparolen sind gerade recht hip Sonne TimoRinglein

DURCH was bin ich denn dann …

DURCH den Mist, den ich gerade als solchen erlebe und wahrnehme.
Und danach wird alles gut, weil dann das Bankkonto stimmt.
Deswegen stehe ich diese Zeit durch und quäle mich jeden Tag dorthin.

Meine Wahrnehmung: die Rechnung geht nicht auf.

Das erhoffte spätere Wohlbefinden tritt nicht ein.
Hab ich noch in keinem Fall so erlebt.
Eher das Gegenteil.

Auf dem Weg zu diesem zukünftigen Glück verliere ich Tonnen an Energie und blute aus.
Gefährde mein Gesundheit und mein soziales, privates, familiäres Gefüge.

Das Wertvollste, und im Prinzip das Einzige was wirklich mir gehört, ist der Augenblick, der gerade stattfindet. Keiner weiss was morgen sein wird. Nur der Augenblick, das Hier&Jetzt, gehört wirklich mir.

Das Beste, was ich also tun kann, ist JETZT und mit großer ACHTSAMKEIT den Augenblick zu geniessen und/oder das JETZT sofort so umzugestalten, dass es mich glücklich macht.

Alles andere ist ein Draufzahlgeschäft.

Forecast-Strategie neues FY

Von Timo am 02. Januar 2015 um 11:56

Allein vom vielen Wiegen wird die Sau nicht fetter.Schwein TimoRinglein
[frei nach Gernot Rupp]

Motto-Vorschlag für die Forecast-Abfrage-Frequenz zwischen SalesManager und AM für den sooooo wichtigen 25k€-Deal im neuen FY.

 

.

Ja wo laufen sie denn, wo laufen sie denn hin …

Von Timo am 19. Dezember 2014 um 08:19

CIO sagt: so kopflos wie derzeit waren die Vertriebler der IT-Hersteller noch nie Mann kopflos Schirm TimoRinglein

Meistens rede ich ja mit Sales-Leuten und deren Managern und deren Executives, aber in der Vorweihnachtszeit trifft man halt auch mal Leute von früher.
Der Tenor ist einhellig, egal ob in der IT-Abteilung oder im Einkauf:

  • die Hersteller beschäftigen sich nur noch mit sich selbst
  • denen geht es gar nicht mehr um uns oder unsere Probleme
  • einfachste Dinge werden nicht mehr verlässlich delivered
  • sind nie erreichbar weil immer in Meetings, Reviews usw
  • die verkaufen deutlich weniger, als sie könnten
  • nur ja keinen Fehler machen, der dann intern sichtbar wird
  • alles doppelt und dreifach absichern
  • den Hauptteil der Arbeitszeit verwenden sie um intern zu erklären und zu verteidigen, warum es so schlecht läuft, wie es läuft
  • und dann kommen alle 4 Wochen lang neue Nasen um die Ecke
  • egal ob grosser oder kleiner Laden, egal ob US-Hersteller, Asiate oder Deutscher

Häh … ? ? ?

Hab ich irgendwas verpasst in den letzten Monaten ?

Rein in die Comfort-Zone …

Von Timo am 17. Dezember 2014 um 10:39

Sales-Management-Credo der letzten 20 Jahre:Führen in die Comfort-Zone TimoRinglein
RAUS AUS DER COMFORT-ZONE.
Manager, die ihre Leute in der Comfort-Zone vor sich hin wurschteln lassen, sind Luschen.

Und nun kippt es ! ?

… die sollen mal wieder wissen woran sie sind. Mal wieder Verlässlichkeit spüren. Nicht alle 13 Wochen eine 90° Korrektur bekommen. Mal wieder kontinuierlich und mit Ruhe am gleichen Kunden arbeiten. Endlich mal wieder in eine Comfort-Zone kommen, damit sie wieder performen können.

Höre ich in den letzten Monaten öfter …

Networking …

Von Timo am 13. Dezember 2014 um 12:31

Skater mit Opa TimoRinglein
Opa, wie habt ihr früher zu Networking gesagt? ……….. Vetternwirtschaft.

Nee, ich mein eher so das SichDauerndAustauschen? … Waschweiber-Tratsch.

Der Preis der Ungleichheit …

Von Timo am 18. Dezember 2012 um 08:20

Joseph Stiglitz – Siedler-Verlag Vogel auf Ast TimoRingleinUntertitel: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Welt bedroht.

Ich les´ ja eigentlich keine Bücher mehr, aber es ist ja bald Weihnachten …

Der Nobelpreisträger für Wirtschaft zeichnet ein vernichtendes Bild der Zukunft der USA, ein Krebsgeschwür im Endzustand. Er führt dabei vor allem die Schere zwischen OBEN und Unten als den entscheidenden Faktor an. Die Schere öffnet sich mit zunehmender Geschwindigkeit immer weiter führt am Ende zu Absturz und Bürgerkrieg.

Uffff…

Das Buch ist eher akademisch geschrieben und von der Beweisführung her etwas übervollständig und langatmig, aber die Aussagen hauen mich in der Konsequenz um. Dass die USA auf einem absteigenden Ast ist war klar, aber das in dieser Deutlichkeit von einem US-Amerikanischen Nobelpreisträger formuliert, das ist schon mal ein Brikett.

Man braucht nur so viel Kohle, damit ohne Probleme die Waschmaschine verrecken kann …

Von Timo am 13. November 2012 um 14:04

… sagte Udo Lindenberg im Radiointerview vor etwa 3 Jahren (ist im Netz leider nicht mehr zu finden), auf die Frage hin, was er denn alles mit seinem Geld macht.

Er sagte sinngemäß weiter:
Weißt du, das mit der Kohle ist so eine Sache.
Hast du so wenig, dass du nicht weisst wie du deinen Kühlschrank voll bekommst, dann ist das Mist.
Hast du so viel, dass es sich anhäuft und du dich drum kümmern musst, dann ist das auch Mist.
Das beste ist, du hast genau so viel Kohle, dass du deinen Kühlschrank voll bekommst und ohne Probleme die Waschmaschine verrecken kann.

Ich habe Leute gesehen, die echt darunter gelitten haben, zu wenig Kohle zu haben. Dann kannst du deine Kinder nicht auf die Schulfreizeit schicken usw. Das ist echt bitter.

Aber ich habe viel mehr Leute leiden und kaputt gehen sehen in der Sorge um ihr Geld. Eigentlich müsste man ja meinen, wenn man Geld hat, dann ist das Leben sorgenfrei. Ich habe es genau andersrum erlebt. Die Leute machen sich verrückt und hadern, wie sie denn ihr Geld schützen oder gar vermehren. Dann legen sie es irgendwo an und machen sich darüber Sorgen, oder sie legen es nicht an und machen sich Sorgen darüber, dass sie eine Chance verpasst haben und trauern dem ewig nach.
Es ist echt irre.
Die die Geld haben, denen geht es irgendwie schlechter als denen, die keins haben.

Das beste ist, du hast genau so viel Kohle, dass du deinen Kühlschrank voll bekommst und ohne Probleme die Waschmaschine verrecken kann.
Dann hast du keine Sorgen.

Gedächtnisprotokoll aus einem Udo Lindenberg Radiointerview – habe ich heute im Gespräch mal zitiert – und halt mal hier hingeschrieben

Wer loslässt hat 2 Hände frei …

Von Timo am 11. Januar 2011 um 12:58

Der hessische Manager Hermann Ricker wird erst erfolgreicher, globaler Unternehmer, hat dann einen Wake-Up-Call in Form eines Autounfalls, verschenkt sein Unternehmen und sein Vermögen und wird buddhistischer Bettelmönch. Wer loslässt hat 2 Hände frei TimoRinglein
Was er auf dem Weg gelernt hat, hat er in ein Buch geschrieben.
Sehr wertvoll.

Hier die Kernbotschaften in meinen Worten:

Alles ist vergänglich.
Alles ist im Fluss.
Ich kann nichts mitnehmen in den Tod.
Nichts gehört wirklich mir.
Es macht keinen Sinn etwas festzuhalten, was fliesst. Das kostet nur immense Energie und ich kann den Fluss doch nicht aufhalten. Ich mache mich zum Sklaven der Dinge, die ich bewahren will und kann nur schlecht geniessen in dieser Zeit. Besser ist es im Energiefluss zu schwimmen, einzutauchen, es zu geniessen und zu erleben was flussabwärts noch auf mich wartet.
Loslassen.

Geld festhalten – also Rendite, Gewinn, usw. – klüger ist es, das Geld auszugeben, es in Fluss zu bringen, damit es zu mir zurück fliesst. Ich gebe es aus oder gib es jemandem ohne Erwartung und es wird, über welchen Weg auch immer, zu mir zurückfliessen.

Um Klarheit zu bekommen, bewege deine Flossen ruhig und langsam – wirble nicht die Sedimente am Boden des Goldfischglases auf, sonst wird das Wasser wieder trüb. Ruhe und Geduld bringt Klarheit.

Tue EINE Sache zu EINER Zeit.
Nimm die eine Sache ganz wahr, mit allen deinen Sinnen.
Mach dann erst die nächste mit der gleichen Konzentration.
Setze dazu reine, klare Energie ein => umso klarer und wuchtiger ist Rückwirkung des Universums.
Oder wie es im Sun Tzu steht: Do simple things well. Do a lot of simple things very well and you are ahead of the competition.

Cooler Typ, der Ricker.

Ich kann es …

Von Timo am 22. Dezember 2010 um 17:19

gut balanciert 
entspannt
souverän
… na weil ich halt gut organisiert und diszipliniert bin.

Ich Held.
Ich kann es halt.
Und das stimmte sogar 7 Jahre lang.

Und hätte ich dann alles so weiter gemacht, wie ich es in meinen klugen blog-Artikeln geschrieben habe, dann wäre es auch immer noch so.

Hab ich aber nicht.
Sondern ich habe Erwartungshaltungen, die ich selbst gesetzt oder zumindest nicht verhindert habe, professionell, gründlich und überzeugend befriedigt. Ich habe delivered. Schön konsequent in meiner 4 Tage-Woche, immerhin, aber mit einer Load innerhalb der 4 Tage, die ich noch nie zuvor in meinem Berufsleben gewuppt habe.

Ist das gut.
NEIN.
Balance verloren.
Eingegraben.

Wenn ich mich mal wieder denken höre „Ich kann es …“, dann übe ich Demut und besinne mich.
Alles was ich nicht jeden Tag übe, praktiziere und fokussiere geht mir verloren.
Steht ja auch in diesem blog. Mehrfach.

Schöne Weihnachten.

the lightness of being a beginner again …

Von Timo am 15. Juli 2010 um 11:02

„Es gibt ja keine arbeitslosen Manager, sondern nur zu viele Berater mit zu wenigen Aufträgen.“
die Quelle behandle ich vertraulich 😉

Die meisten von uns spielen mit dem Gedanken die Chance eines fremdgesteuerten Exits zu nutzen für den Übergang aus einer Festanstellung in die Selbständigkeit, ggf. sogar mit einer Abfindung als Startkapital.
Beim Reindenken in diesen Neuanfang entsteht aber dann ein dominant unwohles, unsicherers Gefühl.

Der Jobs sagte dazu rückwirkend über seinen Exit bei Apple:  „The heaviness of being successful was replaced by the lightness of being a beginner again, less sure about everything. It freed me to enter one of the most creative periods of my life.“ usw usw NeXT-PIXAR-ToyStory-Apple(heute)

Da hat er Recht.
Weil die Unsicherheit in dieser Ausprobier- und Aufbau-Phase zwangsläufig mündet in Zuhören – Nachjustieren der Idee – Ausprobieren – Zuhören – Nachjustieren – Ausprobieren – Volltreffer. Und in diesem Prozess überschreite ich Hürden und Hindernisse und ent-WICKLE (man könnte auch aus-wickeln sagen) neue kreative Ideen und ich ent-WICKLE mich selbst.

also:  wenn ich mich wirklich traue es zu probieren , dann ist die Unsicherheit und Unruhe und Sorge ein grosses Geschenk und holt mehr aus mir heraus, als ich je zuvor aus mir herausgeholt habe – weil es nicht nice-to-have ist, etwas zu entwickeln, sondern MUST HAVE – und dann mach ich es auch

Die Welt ist DIN A4 hochkant

Von Timo am 10. Juli 2010 um 00:14

Ich sitze hier im Wohnmobil am Freitag Nacht am Parkplatz vom Kaltenberger Ritterturnier (war übrigens nicht so der Hit) und schreibe einen Blog.
Warum tue ich das?
Weil ich meinen iPad nicht mehr loslassen kann und es eine WordPress-App gibt.
Dieses Ding ist eine Sensation.
Jaja, auch wegen der Multimedia-Features usw. – aber ich bin echt kein Freak.
Der eigentliche Knaller an dem Gerät ist, dass Du siehst was los ist in einem Dokument.
Nimm es in die Hand, drehe es hochkant und schau dir ein .PDF an.
Dich haut es um.
Du „siehst“ das Dokument plötzlich.
Ganz im Gegenteil zu einem querformatigen, wenn auch noch so grossen Bildschirm.
DAS IST DER HIT.
Das ist die Killerapplikation des iPad für alle die älter als 40 sind.
Die alle haben nämlich das Denken und das „Sehen“ im DIN A4 Hochformat gelernt.
Jaja, ich und mein iPad …

1 Jahr bloggen – weitermachen ?

Von Timo am 15. Juni 2010 um 09:39

Vor 1 Jahr hab ich mit diesem blog begonnen.
Ich wollte dieses Medium ausprobieren und den Nutzen auf den Prüfstand stellen.
Ich habe mich mir selbst gegenüber committed jede Woche 1 Artikel zu schreiben.
1 Jahr lang. Das ist nun fast um. 47 Artikel.

Die Hitrates sind hoch. 63.400 Hits in 11,5 Monaten (19.390 in 2009 + 43.795 in 2010).
Keine Ahnung wieviel davon Crawler-Hits sind.
Die Anzahl der schriftlichen Kommentare  ist nahe Null.
Das persönliche Feedback ist sehr gut.
Besonders der künstlerische Aspekt meiner Zeichnungen wird gelobt 😉

Was soll ich tun?

Menschenkenntnis

Von Timo am 17. Mai 2010 um 11:12

Hat „jeder“.
Menschenkenntnis ist aber schwer rational fassbar und erklärbar.
Es braucht MUT um dieser Fähigkeit zu folgen.
Meistens begründen wir es anderen gegenüber mit rationalen Argumenten, weil es komisch wirkt wenn ich sage: ich fühle, dass der Bewerber nicht zu uns oder nicht zu mir passt.

Da mir selbst dieser Mut fehlt, versuche ich seit >10 Jahren Menschenkenntnis rational und „wissenschaftlich“ zu lernen.
Ein Weg das zu tun ist die Psycho-Physiognomik, die Lehre von der Deutung der äusseren Erscheinung eines Menschen bezüglich seiner persönlichen Bedürfnisse, Eigenarten und Fähigkeiten.

Deswegen war ich am Vatertags-Wochenende mal wieder unterwegs beim 6. Internationalen Psycho-Physiognomik Kongress in Gunzenhausen. Das was ich dort und in allen Seminaren vorher gelernt habe hilft mir mein Gefühl der Einschätzung eines Menschen, die Menschenkenntnis, rational fassbarer und erklärbarer zu machen.
Ich kann zunehmend besser begründen warum ich der Meinung bin, dass ein Mensch in einer bestimmten Organisation, in einem bestimmten Organismus gut zurecht kommen wird oder nicht.

Die Wahrheit: das konnte ich schon immer – aber jetzt kann ich es in unserer vernünftigen, wissenschaftlichen, rationalen Welt einem Dritten besser erklären und bin deswegen in mir drin sicherer und standfester.

Die Einschätzung – also die Menschenkenntnis – hatte ich schon immer.
Aber jetzt habe ich mehr MUT die Einschätzung auch beim Namen zu nennen.

Der bessere und leichtere Weg: gleich und ohne Lehre und ohne Ratio dem inneren Gefühl glauben und folgen.

SE 2.0 – ein Quantensprung

Von Timo am 10. Mai 2010 um 08:18

Gebt mir einen festen Punkt im Universum und ich werde die Welt aus den Angeln heben. [Archimedes]

SolutionSales – Lösungen – RelationshipSales – Value für das Biz des Kunden – ….

Zeig´mir eine ITK-Company, die sich nicht damit beschäftigt und sich nicht dorthin entwickeln will.
Der AccountManager spielt dabei die Schlüsselrolle.
Deswegen wird er wieder und wieder dafür trainiert.
Trainieren bringt immer eine Verbesserung.
Allerdings ist das KnowHow wie es gehen würde heute bei jedem AM > 100k OTE bereits vorhanden.
Deswegen ist das Beschleunigen des AM effektiver erreichbar über bessere Führung (Excel- und Salesforce.com-frei) als über das 23.te SalesTraining.
Ja, ich weiß, ich wiederhole mich.

Der Quantensprung – der feste Punkt im Universum – liegt in der SE-Force.
Ich hab´ mich ja letztens schon geoutet mit Propellerhead-Saleswaffe.

Jetzt durfte ich mir das mal live anschauen.
SE 1.0 – der ErklärBär – wird vom AM aufgerufen, wenn er seine Präsi halten soll.
SE-UpSkilling – sogar ohne grosse Allergien.
SE 2.0 – der souveräne Moderator, der den zunächst anonymen Kunden im Popcorn-Mode aus der Reserve holt, ihm seine Treiber und Leidensdrücke entlockt um dann maßgeschneidert und punktgenau den Lösungspfeil in sein Herz zu schiessen.

SE 2.0 – ein Quantensprung auf dem Weg zum erfolgreichen SolutionSales.

Der SE ist der feste Punkt im Universum, mit dem man die Welt aus den Angeln heben kann.
Er hat den Vertrauens- und Zutrauens-Vorspung vom Kunden.

je höher die Drehzahl, desto kürzer die Weitsicht

Von Timo am 02. Mai 2010 um 14:37

ohne weitere Worte

beim Netzangriff im Halbfeld stehen bleiben …

Von Timo am 22. März 2010 um 08:35

Ich muss angreifen.
Ich will und ich muss raus aus meiner Lage.
Meine Wettbewerber unterbieten sich in den Tagessätzen für Consultants und Spezialisten – Time&Material-Verträge lassen mich ausbluten – ich bin kostenseitig aufgestellt für Lösungsgeschäft und grosse Turn-Key-Projekte – und da will ich hin – das ist meine Zukunft.
Diese grossen Projekte bekomme ich aber noch nicht.
Zumindest noch nicht oft und noch nicht von alleine.

Investiert habe ich schon.
Ich habe den Aufschlag gemacht und bin mit 3-4 schnellen Schritten Richtung Netz gelaufen zum Volley-Angriff – nun merke ich auf halber Strecke, dass die Beine schwer werden.

Wenn ich nun im Halbfeld stehen bleibe verliere ich den Punkt und im Worst-Case das Spiel.

Zurück zur Grundlinie kann ich nicht – meine Wettbewerber unterbieten sich in der Tagessatz-Schlacht.

Die einzige Option ist: Arschbacken zusammenkneifen – durchziehen – ran ans Netz und angreifen.
Es ist schwieriger als gedacht – so what – dann bleibt mir nur nachzulegen und mit doppelter Konzentration und doppeltem Mut Vollgas zu geben.

siehe auch http://blog.timoringlein.com/2009/07/in-der-allergrossten-not-fuhrt-der-mittelweg-zum-tod/

SalesManager – ein Auslaufmodell …

Von Timo am 15. März 2010 um 05:59

Der ITK-Markt konsolidert.
Die Mehrheit der Produkte im Markt ist Commodity.
Die Folge: der Cost-of-Sales muss runter.

Schleichend ist es schon länger im Gange – die Zahl der über 100%-Performer sinkt jährlich – die Goals steigen – das treibt den Cost-of-Sales runter.

Aber jetzt sind strukturelle Reformen im Gang.

Im Sales sehe ich 2 Trends:
1. Span-of-Control hochziehen von 1:8 auf 1:14 – ich  erhöhe die Anzahl der AM´s pro SM deutlich
2. ich nehme den SalesManager ganz raus und gehe auf WorkingSupervisor-Zellen

Span-of-Control hochziehen
ich spare jeden 2ten SalesManager ein – die persönliche Nähe zum AM (Mitarbeitergespräche, Fördergespräche, Freisetzen von Energie) reduziert sich auf die Hälfte – der Reporting-Aufwand (Pipeline-Review, ConversionRate, Forecasting …) verdoppelt sich
Der Spassfaktor im SM-Job reduziert sich weiter.
Die Anzahl der AM´s, die SalesManager werden wollen, ging in den letzten Jahren bereits deutlich zurück. Die Reporting-Last ist der meistgenannte Grund.
Die Kosten werden sinken – aber skaliert dieses Modell und erreicht es die notwendigen Verhaltensänderungen im Sales hin zu Solutions und hin zum Trusted Advisor …

WorkingSupervisor-Zellen bauen
ich etabliere Senior-AM´s, die das Account-Team (SE, InsideSales, Consulting …) als virtuelles Team führen – die heissen GAM, ClientExec, SnrAM, ExecAM … – routinierte, erfahrene, souveräne Leute die oft lange Jahre SalesManager oder Direktoren waren – die der Vertriebshunger treibt
diese hänge ich dann in grosser Stückzahl direkt an den Director oder GM und lasse sie laufen – ohne Micromanagement – als selbstgeführte Workgroups in Eigenverantwortung – ich lasse los
Das funktioniert ganz gut, weil die Jungs und Mädels im Team (TeamQuota) sich gegenseitig voran pushen, sich der Reporting-Aufwand  minimiert und sich die aktive Verkaufszeit maximiert. Der Umerziehungsprozess auf der Führungsebene, also beim Director oder GM, funktioniert  ganz gut, weil man sich irgendwie komisch vorkommt, wenn man einen 200k+ Mann 3mal in der Woche nach einem 30k Deal fragt – also fällt es einigermaßen leicht loszulassen und die Intelligenz und das Vertrauen&Zutrauen dem Controlling und MicroManagement vorzuziehen.

Was den Trend zum WorkingSupervisor-Konzept beschleunigt: viele SalesManager und SalesDirectors sehnen sich zurück in die Rolle etwas zu bewegen und das Ergebnis gleich zu sehen – den Kunden zu durchdringen und BigDeals zu closen. Die haben es drauf ein virtuelles Team erfolgreich zu führen – auch ohne Schulterklappen. Der Spass kehrt zurück. Und Verhaltensänderungen im Sales und Support in Richtung Solutions und TrustedAdvisor werden auf diesem Weg wahrscheinlicher umgesetzt.

Wir werden es erleben …

Helmut Schmidt: Zur Lage der Nation!

Von Timo am 03. März 2010 um 09:08

Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt spricht mit Sigmund Gottlieb über die Lage der Nation.

Der Typ ist cool und klug, sehr klug.

Der Helmut …

Wissen ist für die Katz´

Von Timo am 22. Februar 2010 um 07:56

Wissen ist Macht.
Wissensvorsprung = Wettbewerbsvorsprung.
Wer mehr weiss, ist mehr wert.
Wissen ist wertvoll – man muss es schützen.
ALLES SCHNEE VON GESTERN.
Wissen ist für die Katz´- es ist wertlos.

Bei der Umsetzung von Strategien im ITK-Segment geht es heute immer um CHANGE – es wird  immer eine spürbare Veränderung angestrebt. Eine andere GoToMarket-Strategie -der Kunde soll anders adressiert werden (KeyAccountManagement – RelationshipSales – Cross-&Up-Selling) – die Mitarbeiter und die Operation soll anders geführt werden (vom Manager zum Leader) – der Kunde soll uns als Lösungsanbieter und nicht als Technologie-Lieferant sehen usw usw

Und damit das erreicht wird, braucht man KnowHow – WissenWie.

Das ist STIMMT NICHT.

Denn das KnowHow ist bereits in mehrfacher Ausführung immer und überall vorhanden.
„Jeder“ AM ist in TAS-Holden-WCS-MillerHeimann-o.ä. trainiert – „jeder“ Manager hat an Seminaren über VomManagerZumLeader und über WieOrganisiereIchMichOptimal teilgenommen – es haben bereits Trilliarden an Solution-Trainings der BU stattgefunden – usw

Dieses Wissen ist als Schrankware vorhanden.
Alle haben es gelernt.
Fast alle haben es auch verstanden.
ABER KEINER SETZT ES UM.

Wissen ist also wertlos.
Wissen – KnowHow – zu wissen, wie etwas geht, führt NICHT zur Umsetzung.
Es führt NICHT zur notwendigen VERHALTENSÄNDERUNG.

Also ist Training für eine teuere, erfahrene Force Verschwendung von Zeit und Geld.
Ich pumpe nur das, was ohnehin bereits alle wissen, nochmal rein in der Hoffnung, dass es dann zur Umsetzung kommt. Und wenn´s nicht abhebt, dann machen wir noch eine Nachschulung.

BottomLine: KnowHow und somit Training/Schulung führt NICHT zur Verhaltensänderung und führt NICHT zur Umsetzung der Change-Strategie

Umdenken !

Nicht das KnowHow ist wichtig, sondern das VoranTreiben der Umsetzung, das Belohnen der Verhaltensänderung, das AusDemWasserScheuchen und Tadeln der Ewig-Gestrigen.
Mit einem Wort: FÜHRUNG

Und der Startpunkt dafür ist OBEN, nicht unten !

Loslassen …

Von Timo am 15. Februar 2010 um 06:44

Bogen spannen (Energie) & Pfeil loslassen (Intelligenz)

nur wenn man den Pfeil loslässt kann er sein Ziel erreichen

wenn nicht, wird man müde den Bogen zu spannen und man hat irgendwann „den Bogen überspannt“

Loslassen ist Leben – Festhalten ist Tod.

Wie soll sich der IST-Zustand in den SOLL-Zustand verwandeln, wenn man den IST-Zustand festhält.

Loslassen!

Quelle: LOLA-Prinzip von Rene Egli (sinngemäß)

Tugend oder Laster …

Von Timo am 04. Februar 2010 um 06:51

Die Tugend ist dem Menschen gefährlicher als das Laster.

Ein tugendhafter Mensch verurteilt tendenziell stärker als ein lasterhafter – und schafft somit automatisch neue Konflikte, also genau das Gegenteil dessen, was er wollte.

Quelle: C.G. Jung

CV durchschlagsstark machen …

Von Timo am 01. Februar 2010 um 08:16

Was IST heute drin:
Was habe ich wie lange in welcher Reihenfolge geMACHt und geTAN ? Was KANN ich?
Was SOLL rein:
Was habe ich beWIRKt und was habe ich beWEGt? WIE habe ich es erreicht? Wofür STEHE ich?

9 von 10 formell richtigen und formell vollständigen CV´s sind völlig ohne Ausdruck. Sie lesen sich wie ein Datenblatt eines 08/15-Notebooks.
Die Zahlen-Daten-Fakten gehören da rein – klar. Der „Einkäufer“ in HR selektiert meist über diese Hygienefaktoren vor.
Dort steht: Was habe ich wie lange in welcher Reihenfolge geMACHt und geTAN ? Was KANN ich?
Fein.

Aussagefähig und durchschlagsstark wird der CV erst, wenn ich klar und bildhaft zum Ausdruck bringe:

Was habe ich beWIRKt und was habe ich beWEGt? WIE habe ich es erreicht? Wofür STEHE ich?

Klingt einfach.

Ist aber ein richtig dickes Brett.
Was ich in den Jobs gemacht habe ist gleich hingeschrieben.
Was ich wirklich beWEGt und beWIRKt habe ist eher schwer zu sagen.
Und es ist typischerweise eher wenig.
Also: Was genau habe ich wirklich beWEGt?
WIE habe ich es gemacht?
Wie GENAU?
Was davon war BEDEUTsam.
Warum?
UND das FUNDAMENT: Wofür stehe ich. Wer bin ich als Mensch.
siehe dazu auch

Wenn ich versuche diese Fragen crisp und bildhaft zu beantworten, muss ich intensiv reflektieren über das was war.

Das führt zur Klarheit über das was nun kommen muss und warum.

Und zu einem ausdrucksstarken und damit durchschlagsstarken CV.

Wie bringe ich meine Operation zum Laufen …

Von Timo am 17. Januar 2010 um 11:23

LupeWenn Du das Land in Ordnung bringen willst, musst Du die Provinzen in Ordnung bringen.

Wenn Du die Provinzen in Ordnung bringen willst, musst Du die Städte in Ordnung bringen.

Wenn Du die Städte in Ordnung bringen willst, musst Du die Familien in Ordnung bringen.

Wenn Du die Familien in Ordnung bringen willst, musst Du die eigene Familie in Ordnung bringen.

Wenn Du die eigene Familie in Ordnung bringen willst, musst Du Dich selbst in Ordnung bringen.

[Chinesisches Sprichwort]

Freunde …

Von Timo am 11. Januar 2010 um 06:36

Nimm Dir Zeit für Deine Freunde, sonst nimmt die Zeit Dir Deine Freunde. Mimik zerknirscht

Quelle: unbekannt – Radiointerview B3

tue bedeutsames …

Von Timo am 04. Januar 2010 um 17:26

The important thing is to make it a meaningful day. [Dalai Lama] Streichholz mit Mann

Das hat er geantwortet auf die Frage, was er denn tut, wenn er morgens schlecht drauf ist.
„Ich versuche dann mir etwas BEDEUTSAMES für den Tag vorzunehmen und dann gehts schon wieder.“

Das habe ich in einer aufgezeichneten Sendung von BR-alpha gesehen. Nach diesem Satz musste ich den Recorder anhalten und erstmal ein paar Minuten Luft holen.

Was habe ich in meinem Leben bedeutsames getan und was werde ich zukünftig bedeutsames tun.

Was für ein Wort.

Mir fielen sofort tausend Sachen ein zu:
– worin warst und bist du erfolgreich
– was hast du als Coach oder als Manager bewegt
– wie oft hast du over-achieved
– welche Deals hast du selbst gewonnen
– wem hast du wie zum Sieg verholfen
– usw.

Aber what the heck BEDEUTSAMES …

Ich denke nun seit mehr als 2 Wochen darüber nach.
Und ja, einige Dinge sind mir eingefallen.
Einige wenige.

Es gibt noch viel zu tun.

Ich wünsche uns ein bedeutsames 2010.

Ein Auto kann man nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Auto braucht Liebe.

Von Timo am 15. Dezember 2009 um 09:18

Quelle: Walter Röhrl

If today were the last day of my life …

Von Timo am 16. November 2009 um 06:50

… would I want to do what I am about to do today? Herz im Mann
And whenever the answer has been „No“ for too many days in a row, I know I need to change something.
Es mag am grauen November liegen.
Aber die Deutlichkeit, mit der mir gerade eine Vielzahl mentaler Tief´s entgegenschlägt, ist enorm.

Ich bin unglücklich, unzufrieden, gefrustet – ich glaube nicht mehr an den Sinn dessen, was ich da jeden Tag tue – usw.

Die Lösung dafür ist kein dünnes Brett, sondern ein dickes.
Ein sehr dickes.

Ein exzellenter Einstieg in einen Software-Reset, um zumindest mal den Kopf zu heben und in die Ferne zu schauen, ist der Speech von Jobs.
Jaja, ich weiss, ich wiederhole mich.
Und der Jobs hat auch die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.
Bei diesem Speech geht´s auch nicht um den Jobs und auch nicht um Apple, sondern es geht um den SINN DES LEBENS.

Dieser Speech ist WEGWEISEND.

Homöopathie für Manager

Von Timo am 08. November 2009 um 13:21

Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Glas mit Pipette
Und deshalb kann ein Wässerchen, welches nachweislich maximal 1-2 Moleküle einer fragwürdigen Wirksubstanz enthält, definitiv nichts bewirken. Das Wasser soll eine „Erinnerung“ speichern und darüber soll dann die Heilwirkung stimuliert werden. Ja, iss klar.
Das Einzige was wirklich helfen kann, sind deutliche, physisch-chemisch nachweisbare, in hoher Dosis verabreichte Wirksubstanzen wie zum Beispiel Paracetamol, Ascorbinsäure, Pipeline- und Action-Plan-Reviews sowie gut durchdachte Commission-Systeme.

Blöderweise haben eine Vielzahl objektiver, wissenschaftlich anerkannter Studien über Homöopathie in gleich mehreren Ländern des Planeten genau das Gegenteil bewiesen. Homöopathie funktioniert in grossen Teilen besser als die Schulmedizin. Zum Leidwesen der Homöopathen haben etliche dieser Studien den Probanden aber nur Wasser oder Zuckerkugeln verabreicht.
Ergebnis: genau das gleich gute wie bei echten Globulis und echten homöopathischen Wässerchen.

hhhmmmhhhh.

Dann haben die Experten die Prozesse und Prozeduren um die Verabreichung der Medikation herum untersucht.
Und Sie sind fündig geworden.

Bei der „Verschreibung“ von homöopathischen Arzneimitteln geht ein Gespräch voraus, welches sich mit irgendwelchem Weichkram beschäftigt wie
– Wie geht es Dir?
– Wie fühlst Du Dich?
– Warum ist das so?
– Woher kommt das?
– Was fehlt Dir – was brauchst Du, damit es Dir gut geht?
– Womit beschäftigst Du Dich gerade?
– Was hält Dich nachts wach?
– Wonach ist Dir – was würdest Du gerne tun – warum genau das?
– und ähnlicher Kram … alles unter dem Tenor: ICH INTERESSIERE MICH FÜR DICH ALS MENSCH.

Bei der „Verschreibung“ von Schulmedizin sowie bei der Durchsprache der Pipeline und des Action-Plans fehlen diese Weichkram-Fragen. Man konzentriert sich wissenschaftlich abgesichert mit Vollgas auf die Symptome wie Kopfschmerz, Gelenkschmerz, zu niedrige Conversion- und Closing-Rate bei Deals, zu niedrige Pipeline-Volumina usw., fokussiert sich darauf und schiebt an.

Sollte dieser Weichkram etwa Energien freisetzen, die zur Selbstheilung des Patienten führen ???

Sollte dieser Weichkram etwa Energien freisetzen, die zur Verbesserung der Conversion-Rate und des Pipeline-Volumens beitragen ???

Everything popular is wrong.

Von Timo am 02. November 2009 um 06:58

Lemminge kleinQuelle: Oscar Wilde, The Importance of Being Earnest

Bilanz im Solution-Sales: VERNICHTEND

Von Timo am 26. Oktober 2009 um 09:32

Hammer und SchraubeAccount-Review – reinschauen in die grossen Deals des FY – reinschauen in den Beziehungsaufbau zu den Key-Entscheidern – wie weit sind wir im Thema SELLING SOLUTIONS – ich war in den letzten 6 Monaten beim Review von mehr als 50 Account-Teams bei unterschiedlichsten ITK-Companys als Beobachter / Beisitzer dabei  – die Bilanz: VERNICHTEND – ach ja: Gewichtsklasse – AM´s mit OTE > 150k

„Kein“ Verkäufer hört mehr zu.

Es gibt gravierende Systemfehler bei der „Erziehung“ zum Solution-Sales.

Die Hausfrauen-Gleichung zum Thema: Was ist eine Solution – was ist eine Lösung?
Eine LÖSUNG/SOLUTION ist etwas, das ein vorhandenes PROBLEM löst.

Aus dieser Weisheit erkennt man, dass vor dem Platzieren einer SOLUTION das Verstehen eines PROBLEMS (oder Herausforderung oder Chance oder whatever…) steht.
Diese Erkenntnis ging wohl auf dem Weg zum ITK-Solution-Sales irgendwo verloren.

Die Bilanz:

  • eine SOLUTION ist ein Bundle von Produkten
  • was eine Solution ist, bestimmt das ProduktMarketing bzw. ProduktManagement
  • die Salesteams werden auf diese Solutions geschult (Webinar´s und E-Learning bis der Arzt kommt)
  • mit diesem geballten Wissen texten 9 von 10 AccountManager der Gewichtsklasse >150k die Kunden zu – senden und broadcasten und powerpointen ihr Wissen mit stolz geschwellter Brust
  • die Redeanteile im Kundengespräch sind 80-20; allerdings 80% beim AM und 20% beim Kunden
  • „keiner“ hinterfragt die Anforderungen sauber
  • keiner versteht die Situation des Kunden und des Entscheiders BEVOR er seine Pfeile abschiesst

VERNICHTEND.

War das schon immer so. Können die Leute das nicht.

NEIN.

Die können das „alle“. Aber sie sind vom Prozess versaut.
Zu hohe Taktung – kaum ein ruhiger besonnener Gedanke vor dem Kundengespräch – viel hilft viel – alles was man gerlent hat und im Portfolio hat, wird in die Präsentation gepackt – sie haben sich ja schliesslich dicke Muskeln antrainiert – die AM´s und SE´s brennen darauf ihr Wissen endlich zu transportieren – Kunde (er trägt natürlich eine Teilschuld, weil er sich diesen ganzen Schmarrn gefallen lässt und seine eigene Zeit damit verschwendet) geht in Konsumentenhaltung und lässt sich beschallen.

AHA-Effekt in den Reviews und in Einzelgesprächen:  bringt man die Leute zum Nachdenken, bringt man sie dazu den Kopf zu heben, wissen sie ganz genau wie es geht, wie man offene Fragen stellt, wie man die Leidensdrücke und Treiber und Anforderungen des Kunden, des Entscheiders, hinterfragt und auch wie man dann DEN EINEN RICHTIGEN PFEIL aus dem Portfolio, den SOLUTION-Pfeil abschiesst und IMPACT generiert. „Jeder“ konnte es – man musste ihn nur dazu NÖTIGEN. Die Selbstkritik der AM´s und SE´s nach dieser Nötigung sprach jeweils für sich selbst.

Managers Letter – eine Idee von Peter Drucker

Von Timo am 19. Oktober 2009 um 06:18

Wie vermeide / reduziere ich Disconnects zwischen Chef und Mitarbeiter? Briefbogen

2 mal im Jahr schriftlich an seinen Chef

  1. Ziele, die der Chef haben sollte
  2. meine Ziele, wie ich sie sehe
  3. die Messkriterien, nach denen mich mein Chef beurteilen sollte
  4. Dinge, die ich tun sollte, damit ich den Anforderungen gerecht werde
  5. Schwierigkeiten, die ich auf dem Weg dorthin erwarte, und wie ich glaube diese meistern zu können bzw. was ich bräuchte vom Chef und von der Company, um sie leichter zu meistern

Ist ein gutes Tool, das ein gut geführtes 1:1-Gespräch nicht ersetzen, sondern ergänzen soll.

Ergebnis vs. Leistung – Was soll ich belohnen?

Von Timo am 12. Oktober 2009 um 06:32

Allhands-Kick-Off im Kongress-Center in Bad Homburg.  Podium gross
Einschwören auf die Strategie.
Produkt- und Lösungs-Trainings.
Und natürlich Chacka-Chacka: Wir sind die besten.

Wie es halt so ist.

Und dann kommt der Moment beim Awards-Dinner, wo die Top-Performer auf die Bühne gerufen werden.
Die Besten der Besten.
Keiner davon unter 130% ytd-Performance.

Ist das richtig?

Es kommt darauf an, was ich erreichen will.

Sehr oft ist es F A L S C H !

Gehen wir mal in die Schuhe eines AM´s oder SE´s im Auditorium.
Um die geht´s ja hier.
Die sollen hier motiviert werden.
Motiviert werden wofür?
Neue Wege zu gehen, die neuen Lösungen zu verkaufen, ihren Kunden wirklich ganz zu durchdringen – bis hin zur Business-Entscheider-Ebene, Cross- und Up-Selling zu betreiben und neue Budgets für grosse Projekte zu generieren (so oder so ähnlich ist es ja meistens).
Ja ja.
Wir sind immer noch in den Schuhen des AM oder SE.

Jetzt steht da einer auf der Bühne, einer mit 130% Achievement, der aber (Annahme) nicht mal im Ansatz versucht hat die neuen Wege zu gehen, sondern cool und abgeklärt das Old-Business durchgezogen hat und mit Cleverness und dem nötigen Glück einen dicken Deal gelandet hat. Gemessen an dem, was sich die Company vorgenommen hat, ein Dünnbrettbohrer.
Der Typ im Auditorium, der nicht auf der Bühne steht, aber möglicherweise einige Hemden durchgeschwitzt hat, der die neuen Lösungen platziert hat, vielleicht einige Inseln gewonnen hat (aber kein grosses Umsatzvolumen gemacht) – der Dickbrettbohrer – Was denkt der sich wohl ?

Genau.
Ich bin der Depp, weil ich auf die Sprüche reingefallen bin.
Der andere ist der King, weil er die neuen Strategien ignoriert hat und das alte Business weiter gemacht hat.

O.k. – schwarz-weiss – aber nur die YTD-Performance als Grundlage für einen Award zu nehmen ist FALSCH.
Es MUSS auch die Leistung hinter dem Ergebnis stimmen.
Und das muss ich mir genau anschauen. Ich stelle den Award-Winner ja als VORBILD auf die Bühne.

Perfection is not when there is no more to add, but no more to take away.

Von Timo am 08. Oktober 2009 um 17:21

Turm aus SteinenQuelle: Antoine de Saint-Exupéry

Internet Manifest – die Welt ist gar keine Scheibe …

Von Timo am 30. September 2009 um 09:46

… und noch ein Nachbrenner zum Thema: Web 2.0 & Co heben Paradigmen aus den Angeln – passt wie der Deckel auf den Topf zur Wurst
100te Jahre alte und sehr erfolgreiche Geschäftsmodelle werden über Nacht zur Randerscheinung – neue Modelle kommen hoch – überholen etablierte BusinessModelle auf der rechten Spur und zwar OHNE dass jemand das „Wie verdiene ich damit Geld“ zu Ende gedacht hat.

http://www.internet-manifest.de

Was war ich noch letzte Woche für eine Wurst …

Von Timo am 23. September 2009 um 10:14

… das sagte der Professor der Uni Wuppertal immer zu Ralf K. (Cisco): Wurst
Wenn Du heute auf die letzte Woche zurückschaust und Dir denkst: was war ich letzte Woche noch für eine Wurst – dann hat sich die Woche gelohnt weil dann hast Du ordentlich was dazu gelernt …

Ich habe mich mit Technologie-Trends beschäftigt.
ICH WAR ein BLINDER und AHNUNGSLOSER.

Ich bin ein HighTech-Insider – ich habe jeden Tag mit HighTech-Companys und deren Entscheider zu tun – ich bin voll auf Ballhöhe und mache nur ein bischen Feintuning – so dachte ich und habe mir in den letzten Wochen mal einen Technologie- und Trend-Update über Web 2.0 und Co. erarbeitet.

BottomLine: ICH WAR (bin) ein BLINDER und AHNUNGSLOSER.

ICH BIN (war) SCHOCKIERT.

Ich bin zwar SocialNetwork-User Web 2.0 mit XING und LinkedIn – hatte aber die Wucht und die Dimension, die das für die bereits heute im Berufsleben stehende Facebook&Co.-Generation hat, nicht mal im Ansatz verstanden.

Ich bin zwar Google-User – hatte aber die Elementar-Mechanismen der bereits etablierten FreeMium-Geschäftsmodelle nicht verstanden. Das sind disruptive Mechansimen, die die Welt bereits irreversibel verändert haben. Das ist eine Flutwelle, die auf die heute etablierten Businessmodelle zurollt. Ich glaube , dass das mit mir viele noch nicht erkannt haben (ich glaube das, weil ich ja jeden Tag mit den Entscheidern der HighTech-Branche rede und diskutiere …).

Ich bin zwar Wikipedia-User – hatte aber die Dimension und das Momentum von CrowdSourcing weder durchdacht noch verstanden. Das hat die gleiche revolutionäre Dimension wie der FreeMium-Behavior-Change bei Google und Konsorten.

ALSO.
Ich kann und will hier nicht alle meine AHA-Effekte ausformulieren –  ich will nur sagen:  ES KÖNNTE SEIN, DASS ICH NICHT DER EINZIG BLINDE BIN was diese Veränderungen angeht.
MEINE KUNDEN UND MEIN BUSINESS werden durch diese bereits etablierten Changes in den nächsten Jahren ESSENZIELL beeinflusst und verändert.

Say what you think. Do what you say. Love what you do.

Von Timo am 21. September 2009 um 07:22

Herz im MannQuelle: Interview von Paul Stodden – ich schätze in 2001 – damals noch Siemens SBS

Es ist nicht die Antwort, die Licht ins Dunkel wirft, es ist die Frage.

Von Timo am 13. August 2009 um 07:22

Quelle: unbekannt  Taschenlampe

Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Von Timo am 04. August 2009 um 17:50

Fisch frisst WurmQuelle: ich kenne den Spruch von Ernst Fischer, Cisco und vorher IBM

Anwendungsfälle: Diskussion über die GoToMarket-Strategie und Herausarbeiten der Value-Proposition meines Produkts, meines Service oder meines ganzen Unternehmens

In der allergrössten Not führt der Mittelweg zum Tod.

Von Timo am 29. Juli 2009 um 11:43

Sackgasse links rechtsQuelle: Dialog aus einem Fernsehfilm der ARD – den Namen des Films habe ich vergessen – gesehen in 2004

Anwendungsfall: es läuft schlecht – die Zahlen sind am Boden – die Pipeline ist leer => weitermachen wie bisher ist most-likely das schlechteste Rezept

stickK.com – Wie nötige ich mich selbst die Dinge anzupacken, die ich mir vorgenommen habe?

Von Timo am 20. Juli 2009 um 07:19

Ich schliesse einen Vertrag mit mir selbst, beauftrage einen Schiedsrichter und bestrafe mich selbst mit Geld-Abbuchungen auf meiner Kreditkarte, wenn ich meine Commitments nicht einhalte.

Strange ?

Auf den ersten Blick JA.

Andererseits: im hektisch-operativen Tagesgeschäft die wirklich wichtigen Dinge in die Umsetzung zu bringen, ist eine Herausforderung. Jeder von uns hat sich schon mehrfach auf der grünen Wiese, also z.B. im Urlaub oder während eines inspirierenden Seminars wirklich wichtige Änderungen vorgenommen und sogar als Outlook-ToDo aufgeschrieben. Sich dann jedoch selbst auf der Spur zu halten und day-by-day dranzubleiben … naja.

www.stickK.com greift diese Problematik auf, baut dabei auf soziologische Studien und wird seriös betrieben von den Yale-Professoren Dean Karlan und Ian Ayres.

Bei sticK.com schliesst man einen Vertrag mit sich selbst, bestimmt einen Schiedrichter, der die Erreichung der festgelegten Meilensteine überwacht und ggf. Bestrafungen ausspricht. Die Bestrafung kann auch monetär gewählt werden, indem man seine Kreditkarten-Nummer hinterlegt und die Strafzahlungen dann Charity-Organisationen zukommen lässt.

Man nimmt sich also beispielsweise vor Abzunehmen, jeden Abend um 18:00 Uhr das Büro zu verlassen oder französich zu lernen, wird von stickK gleich nach 1 Woche daran erinnert und bei Faulheit oder Inkonsequenz zur Kasse gebeten.

Abgefahrene Idee.

Eine gute Alternative dazu: jeden Tag 1 Minute mit Geschwindigkeit 0 km/h

Jeden Tag zur gleichen Zeit mit dem haargenau gleichen Ritual verinnerliche ich meine Ziele und meine gewollten Verhaltensänderungen. Ich „beame“ mich für 60 Sekunden raus aus meinem turbulenten Tagesablauf, bremse auf 0 km/h ab, hebe den Kopf, schau mich um, nehme die Umgebung wahr, und LESE dann vollständig, WORT FÜR WORT und in Ruhe meine Formeln von einem Blatt Papier oder aus meinem Organizer ab.
Das „Beamen“ auf 0km/h muss verknüpft sein mit einem festen Ritual, z.B. ich nimm die Armbanduhr vom linken Handgelenk, nimm sie in die rechte Hand und schaue dem Sekundenzeiger 10 Sekunden zu – jetzt bin ich auf 0 km/h – und jetzt lese ich meine Formeln ab.
Das kann ich überall machen und brauche nichts und niemanden dazu.
Einzig notwendige Vorarbeit: die FORMELN schriftlich in max. 3-4 Sätzen oder in max. 10 Stichwörtern aufschreiben und immer am „Mann“ haben.

Die 1Minuten-Beam-Methode hat sensationelle Erfolgsquoten bei meinen Coachees. Ich selbst praktiziere sie seit >10 Jahren.

You got to find what you love …

Von Timo am 02. Juli 2009 um 10:05

Ein wegweisender, inspirierender und aufrüttelnder Vortrag. Herz im Mann

Steve Jobs. Umstritten. Soll als Chef und Kollege ein echter Kotzbroken sein. Aber der Typ weiss wovon er redet.

Du orientierst Dich neu, evaluierst einen neuen potentiellen Job, überlegst was für Dein restliches Leben wirklich wichtig ist – dann sind diese 15 Minuten ein MUST-HAVE.