Memento mori – bedenke, dass Du sterblich bist.

Von Timo am 01. April 2016 um 17:23

…  almost everything, all pride, all fear of embarrassment or failure just fall away in faith of death. Leaving only what is truly Herz im Mannimportant. Remembering that you are going to die is the best way I encountered to avoid the trap of thinking you have something to loose. You are already naked.
Your time is limited, so don’t waste it living someone else’s life.
Don´t be trapped by dogma, which is living on the results of other peoples thinking.
Don’t let the voice of others ground out your inner voice.
Have the courage to follow your heart and intuition.
[Steve Jobs @ Stanford Commencement 2005 – Auszüge aus einer wegweisenden Jahrhundertrede]

the lightness of being a beginner again …

Von Timo am 15. Juli 2010 um 11:02

„Es gibt ja keine arbeitslosen Manager, sondern nur zu viele Berater mit zu wenigen Aufträgen.“
die Quelle behandle ich vertraulich 😉

Die meisten von uns spielen mit dem Gedanken die Chance eines fremdgesteuerten Exits zu nutzen für den Übergang aus einer Festanstellung in die Selbständigkeit, ggf. sogar mit einer Abfindung als Startkapital.
Beim Reindenken in diesen Neuanfang entsteht aber dann ein dominant unwohles, unsicherers Gefühl.

Der Jobs sagte dazu rückwirkend über seinen Exit bei Apple:  „The heaviness of being successful was replaced by the lightness of being a beginner again, less sure about everything. It freed me to enter one of the most creative periods of my life.“ usw usw NeXT-PIXAR-ToyStory-Apple(heute)

Da hat er Recht.
Weil die Unsicherheit in dieser Ausprobier- und Aufbau-Phase zwangsläufig mündet in Zuhören – Nachjustieren der Idee – Ausprobieren – Zuhören – Nachjustieren – Ausprobieren – Volltreffer. Und in diesem Prozess überschreite ich Hürden und Hindernisse und ent-WICKLE (man könnte auch aus-wickeln sagen) neue kreative Ideen und ich ent-WICKLE mich selbst.

also:  wenn ich mich wirklich traue es zu probieren , dann ist die Unsicherheit und Unruhe und Sorge ein grosses Geschenk und holt mehr aus mir heraus, als ich je zuvor aus mir herausgeholt habe – weil es nicht nice-to-have ist, etwas zu entwickeln, sondern MUST HAVE – und dann mach ich es auch

If today were the last day of my life …

Von Timo am 16. November 2009 um 06:50

… would I want to do what I am about to do today? Herz im Mann
And whenever the answer has been „No“ for too many days in a row, I know I need to change something.
Es mag am grauen November liegen.
Aber die Deutlichkeit, mit der mir gerade eine Vielzahl mentaler Tief´s entgegenschlägt, ist enorm.

Ich bin unglücklich, unzufrieden, gefrustet – ich glaube nicht mehr an den Sinn dessen, was ich da jeden Tag tue – usw.

Die Lösung dafür ist kein dünnes Brett, sondern ein dickes.
Ein sehr dickes.

Ein exzellenter Einstieg in einen Software-Reset, um zumindest mal den Kopf zu heben und in die Ferne zu schauen, ist der Speech von Jobs.
Jaja, ich weiss, ich wiederhole mich.
Und der Jobs hat auch die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.
Bei diesem Speech geht´s auch nicht um den Jobs und auch nicht um Apple, sondern es geht um den SINN DES LEBENS.

Dieser Speech ist WEGWEISEND.